Etappen für Alte Musik auf BURG FÜRSTENECK mit dem Ensemble Oni Wytars – musica d'amore - Die Liebe als Thema in der Alten Musik - Workshops von Mittelalter bis Barock für Ensemble, Gesang, Trommel, Streicher, Schalmei, Pommer, Krummhorn, Dudelsack, Portativ-Orgel / Organetto, Blockflöte und alle Instrumente.

Alte Musik, Frühe Musik, Historischer Tanz, Renaissace-Tänze
Akademie BURG FÜRSTENECK, Etappe für Alte Musik

BURG FÜRSTENECK

17. Etappe für Alte Musik
auf BURG FÜRSTENECK

In Zusammenarbeit mit dem Ensemble  "Oni Wytars"

10. bis 12. März 2017

„Musica d'amore“

Die Liebe als Thema in der Alten Musik

Welches Thema könnte schöner sein als die Liebe? Seit Menschengedenken beschäftigen sich Musiker mit dieser intensivsten aller Emotionen; die Musikgeschichte ist voller glänzender Beispiele. Und auch während unserer 17. Etappe für Alte Musik wird sich alles um die Liebe drehen.

Wunderschöne, fast schon kitschige italienische und französische Liebeslieder der burgundischen Epoche gesellen sich zu den mit erotischen Metaphern aus Flora und Fauna gespickten „Scherzi musicali“ von Claudio Monteverdi. Höfische Liebeslieder und Tanzmusik des italienischen Trecento und Quattrocento wetteifern mit den Liedern und Villanellen aus dem Neapel der Renaissance ebenso wie mit der Musik, die man um 1600 am dänischen Hof von Christian IV spielte, als dort Komponisten wie John Dowland, Thomas Simpson, Heinrich Schütz, Michael Prætorius, Morgens Pederson und Johannes Schop aufeinander trafen. Feurige Tanzmusik der Renaissance mischt sich mit den sinnlichen arabischen Rhythmen, die seit dem Mittelalter unsere abendländische Musikkultur so stark und nachhaltig beeinflusst haben.

Ein Hoch auf die Liebe….und auf die Musik!

Marco Ambrosini

BURG FÜRSTENECK
Am Schlossgarten 3
36132 Eiterfeld
Telefon: 06672 / 9202-0
Telefax: 06672 / 9202-30
E-mail: bildung@burg-fuersteneck.de
Internet: www.burg-fuersteneck.de

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Alte Musik und die Liebe - Musica d'amore

Bitte beachten Sie auch unsere weiteren Kurse und Seminare
im Bereich "Alte Musik"

Hinweis:
BURG FÜRSTENECK veranstaltet eine zweijährige berufsbegleitende
Fortbildung zur Musik des Mittelalters .
Bei Interesse lassen Sie sich bitte - zunächst unverbindlich - in unsere Interessenten-Datei eintragen.
Weitere Informationen unter >> Fortbildungsreihen

Und das sind unsere Workshops:


Musik, die vom Herzen kommt
Lieder aus dem Chansonnier Cordiforme (ca. 1475)

Musik, die von Herzen kommt: Lieder aus dem Chansonnier CordiformeEine der schönsten Handschriften mit Musik des Spätmittelalters ist ohne Zweifel das sogenannte „Chansonnier Cordiforme“: Der herzförmige Codex wurde um 1475 für einen Geistlichen namens Jean de Montchenu hergestellt, der zu dieser Zeit in Genf lebte. Er war eindeutig ein Gauner. Ein zeitgenössischer Chronist beschrieb ihn als „ein besonders heimtückisches Individuum, von beschämendem Benehmen, unkeusch, verachtenswürdig, zügellos und voll sämtlicher Laster“. Offenbar verfügte er jedoch über einen sehr ausgebildeten Musikgeschmack. Sein Chansonnier enthält italienische und französische Liebeslieder der burgundischen Epoche – fast so kitschig wie ein Poesiealbum, aber wegen der hohen Qualität von Inhalt und Ausführung fast unvergleichlich. Die Chansons stammen unter anderem von den berühmtesten Komponisten des Jahrhunderts, darunter Guillaume Dufay, John Bedyngham, Robert Morton, Johannes Ockeghem und Antoine Busnois.

Wir interpretieren die meist dreistimmigen Lieder im Ensemble und gehen dabei systematisch vor: Um die Polyphonie für alle erfahrbar zu machen, reduzieren wir die Sätze auf Einzelstimmen, durchwandern sie gemeinsam und setzen sie schließlich wieder zusammen.

Der Kurs richtet sich vor allem an Sänger/innen, aber auch an Instrumentalisten/innen der „leiseren“ Gattungen (Fideln, Lauten, Harfen, Flöten, etc.). Die „nichtsingenden“ Teilnehmer sollten über ein Instrument verfügen, das auf a=440 Hz gut eingestimmt ist und das sie intonations- wie rhythmussicher beherrschen. Notenkenntnisse sind erforderlich, Grundkenntnisse des Französischen und Italienischen können hilfreich sein. Es werden Noten zu einem Teil des Repertoires vor Beginn des Kurses zur Verfügung gestellt, so dass eine Vorbereitung möglich ist.

Marc Lewon, Basel/Oxford/Wien, Lautenist und Musikwissenschaftler. Diplomstudium (Laute, Vielle und Gesang) an der Schola Cantorum Basiliensis. Publikationen über Frühe Musik. Konzerte, Ensembleleitung, CD-Produktionen, Lehrtätigkeit. Leiter der Fortbildung zur Musik des Mittelalters auf BURG FÜRSTENECK. Z. zt. Doktorand an der Universität Oxford unter Reinhard Strohm und beteiligt am Forschungsprojekt „Musikleben des Spätmittelalters in der Region Österreich (ca. 1340-ca. 1520)“.
www.lewon.de

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Claudio Monteverdi und die Liebe

Claudio Monteverdi – Workshop I – Instrumental-Ensemble für alle Instrumente
Madrigali amorosi & Scherzi musicali
Leitung: Ian Harrison

Kurs Alte Musik, Claudio Monteverdi und die Liebe, Madrigali amorosi & Scherzi musicali Claudio Zuan Antonio Monteverdi (auch Monteverde; getauft 15. Mai 1567 in Cremona; † 29. November 1643 in Venedig) war ein italienischer Komponist, Gambist, Sänger und katholischer Priester. Sein Werk markiert die Wende der Musik von der Renaissance zum Barock. Als er Kapellmeister an San Marco zu Venedig war, schrieb er sein 8. Madrigalbuch. Jene Präambel, "An den, der es liest", ist ein ästhetisches Manifest. Es enthält sogar die Bitte um Nachsicht, dass es wild und ungehobelt zugehen werde; er betrete Neuland mit seinem „stile concitato“ (aufgeregten Stil).

Das Madrigalbuch enthält die Madrigali guerrieri et amorosi (Madrigale von Liebe und Krieg), welche vielfach als die vollendetsten Beispiele dieser Form angesehen werden. Insgesamt demonstrieren die acht Bücher den bedeutenden Schritt vom polyphonen Stil der Renaissancemusik zum monodischen Stil des Barocks. Dass der Krieg eine Herzenssache und die Liebe eine Hölle sein kann, musste Monteverdi niemandem beweisen – es sei denn durch die Ästhetik der Musik. In seinen „Scherzi musicali“ (musikalische Scherze) betrat er sogar die Domäne der Erotik, versteckt hinter Metaphern aus Flora und Fauna.

Die Kursarbeit wird sich darauf konzentrieren, aufführungspraktische Fragen zu lösen und Arrangements für das Ensemble zu erarbeiten, mit dem Ziel eine gemeinsame Aufführung zusammen mit dem Gesangskurs von Jule Bauer zu vorbereiten. Dieser Spielkurs wendet sich an intonations- und rhythmussichere Musiker, die Spaß und Interesse an historischer Musik und alten Instrumenten haben.

Voraussetzungen: Für alle Renaissance- und/oder Barock Instrumente mit 440' Stimmung. Die Teilnehmenden müssen in der Lage sein, ihre gut spielbaren Instrumente selbst einzurichten und über sichere Notenkenntnisse verfügen. Notenmaterial wird den Kursteilnehmern rechtzeitig zugeschickt.

Ian Harrison, Freiburg, ist einer der führenden Zink-, Schalmei- und Dudelsackspieler Europas, und ein Spezialist für historische Improvisation. Er ist Dozent für Schalmei und Bläsermusik des Mittelalters und der Renaissance an der Schola Cantorum Basiliensis, Leiter des Ensembles Les haulz et les bas und gastiert regelmäßig mit Oni Wytars.
www.ian-harrison.de

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Claudio Monteverdi – Workshop II – Gesang
Dolci canti
Leitung: Jule Bauer

Kurs Alte Musik, Claudio Monteverdi und die Liebe, Dolci canti Dieser Kurs befasst sich mit der Interpretation der Liebeslieder Claudio Monteverdis. In den „Scherzi musicali“ (1607/ 1632) – ein Genre, das den Zeitgenossen Monteverdis schon durch seinen Titel prickelnde Unterhaltung versprach, sind wunderschöne Liebesmadrigale, sowie heitere Gesänge, in denen es auf keineswegs nur züchtige Weise um die Liebe geht. Mit erotischen Metaphern aus Flora und Fauna und der herrlichen Musik Monteverdis werden alle Spielarten der Liebe besungen.

Wir beschäftigen uns mit den Texten, ihrer Aussprache und ihrem Ausdruck, der Phrasierung und der Interpretation der Stücke. Ein Ziel des Kurses ist es gemeinsam mit dem Ensemblekurs von Ian Harrison diese außergewöhnlichen Perlen im Übergang der Renaissance- zur Barockmusik erlebbar zu machen. Durch Stimmbildung, Atemtechnik und Körperbewusstsein beim Singen lernen wir unser Instrument – die Stimme – besser kennen und bringen es zum Klingen.

Jule Bauer, Aschaffenburg, Gesangsausbildung mit Schwerpunkt "Alte Musik". Studium der Nyckelharpa in Forlimpopoli (Italien) und Musikwissenschaft in Frankfurt. Musikerin für Alte Musik, Folk- und Weltmusik (u.a. Triskilian, Helut, Oni Wytars). Lehrtätigkeit für Gesang und Nyckelharpa.
www.sonnenklang.de

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„Sto core mio“ – Liebeslieder und Villanellen des 16. Jahrhunderts aus Neapel
Ein Kurs für Sänger/innen und Instrumentalisten
Leitung: Peter Rabanser

Kurs Alte Musik: „Sto core mio“ – Liebeslieder und Villanellen des 16. Jahrhunderts aus Neapel1537 erschien die erste jemals gedruckte Sammlung von „Villanellen“. Sie enthält 15 sogenannte "canzone villanesche" (= ländliche Lieder) verschiedener meist neapolitanischer Autoren, die sich allesamt mit der Liebe und allem, was sie mit sich bringt, beschäftigen.

Die Verfasser waren nicht nur bekannte Musiker wie Orlando di Lasso, Giovanni Leonardo Dell’Arpa oder Domenico da Nola, sondern auch Straßensänger und stadtbekannte Originale wie „Sbruffapappa“, der sich in den Schenken mit seinem Gesang das Abendessen verdiente. Schon bald sang man diese „Liebesschnulzen“ überall in den Straßen und Plätzen der Stadt am Vesuv, bis sie eine solche Popularität erlangten, dass sogar die Musiker am königlichen Hof begannen, sie zu bearbeiten und sie damit „salonfähig“ machten. Die „Villanella alla napoletana“ trat somit ihren Siegeszug erst in Italien und dann in ganz Europa an, sie war bis ca. 1600 die populärste Form des Liebesliedes.

Ein „Canterino“ (= Sänger) musste sein Lied mit einer derartigen Überzeugung, Leichtigkeit, Kunstfertigkeit und zugleich ergreifender Einfachheit vortragen, dass es praktisch zu seinem "Eigentum" wurde. In einer Zeit, in der die Mehrstimmigkeit immer mehr an Bedeutung gewann, galt dieser Stil als die perfekte Wiedergeburt der antiken klassischen Dichtung, bei deren Aufführung es wichtiger war, die oftmals dramatischen Inhalte zu interpretieren, als sich in kunstvollen Umspielungen zu verlieren. Diese Art zu singen war freilich bereits vor der Renaissance in der mündlich überlieferten Tradition des Mittelmeerraumes verbreitet und ist es noch heute, in der traditionellen Musik Süditaliens.

Wir werden uns in diesem Kurs mit einigen der schönsten und herzzerreissendsten Lieder dieser Sammlung beschäftigen und sie, wie die „Canterini“ des 16. Jh. uns „zu eigen“ machen.

Ein Kurs für Sänger- und Instrumentalist/innen. Das Instrumentarium der Teilnehmenden kann von Instrumenten der Alten Musik bis zu heutigen traditionellen Instrumenten reichen. Voraussetzung ist ein einigermaßen sicheres Spiel und relativ sichere Notenkenntnisse.

Peter Rabanser, Forli (Italien), studierte Gitarre, spielt vor allem osteuropäische und arabische Zupf- und Rohrblattinstrumente u.a. bei "Unicorn", "Ensemble Oni Wytars", "Katharco Consort" und "Yalla Babo Express Orchestra". Mit letzteren Träger des "RUTH" – Weltmusikpreises 2004.
www.oniwytars.de

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„Fiamma Amorosa“ – Höfische Liebeslieder und Tanzmusik des italienischen Trecento und Quattrocento (14./15.Jh)
Portativorgel-/ Organetto-Kurs für Einsteiger, Umsteiger und Fortgeschrittene
Leitung: Catalina Vicens und Stefan Keppler

Workshop Alte Musik auf dem Portativ-Orgel, Organetto: „Fiamma Amorosa“ – Höfische Liebeslieder und Tanzmusik des italienischen Trecento und Quattrocento In Italien, dem Land der glühenden Leidenschaft, wo die Liebe seit jeher eine besonders große Rolle zu spielen scheint, findet sich schon im 14. Jh. bei Petrarca eine literarische Überlieferung des symbolischen Spieles der Liebe.
Geschichten über die Höfische Liebe fanden dort ihren Ausdruck in der dichtenden Kunst – und natürlich in der Musik.

Dieses Jahrhundert, das den Höhepunkt der Beliebtheit des Organetto bildete, ist auch für seine Liebeslieder der großen italienischen Meister jener Zeit bekannt: zu nennen sind hier vor allem der blinde Organist Franceso Landini, und Andreas Organista de Florentia. In ihren wunderbaren Ballate und Madrigalen sprechen sie im übertragen Sinn zu der Unerreichbaren und Schönen die zärtlichsten Worte der Liebe.

Der Codex Rossi gibt uns ebenfalls Beispiele für die allgegenwärtige Bedeutung der Liebe: so werden die Dialoge zwischen Mann und Frau in ganz wunderbarer Form musikalisch dargestellt. Diese Art Austausch können wir auch weiterführen bis in das 15. Jh., und zwar mit den symbolträchtigen Tänzen über Liebe und Eifersucht von Domenico da Piacenza, Antonio Cornazano, und Gulielmo Ebreo.

Ein interessanter musikalischer Einblick erwartet uns, dazu Wissen über grundsätzliche Elemente des Organettospiels. Wir werden mit Notenmaterial unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades arbeiten, so dass für jeden etwas dabei sein dürfte.

Leihinstrumente stehen in begrenzter Zahl nach Voranmeldung zur Verfügung (Leihgebühr 40,- Euro, bitte im Kurs direkt an die Referenten). Eigene Instrumente müssen in spielfähigem Zustand sein. Stimmtonhöhe a=440 Hz. Bitte bei der Anmeldung den Tonumfang angeben!

Catalina Vicens, Basel, geboren in Santiago de Chile; Cembalostudium in Philadelphia, Freiburg und Basel. Studium Mittelalterliche Tasteninstrumente und Masterdiplom an der Schola Cantorum Basiliensis. Studium für Zeitgenössische Musik in Basel. Auftritte als Solistin und mit verschiedenen Ensembles in den USA, Südamerika und Europa, CD- und Radio-Aufnahmen. Sie gibt Meisterkurse in zahlreichen Ländern. Zur Zeit ist sie Doktorandin an der Universität Leiden (NL) unter Frans de Ruiters.
www.catalinavicens.com

Stefan Keppler, Kötz, Selbständiger Musiker, Dozent und Orgelbauer mit Spezialisierung auf Rekonstruktion und Bau gotischer Pfeifenorgeln. Klassische Flötenausbildung am Konservatorium in Augsburg; Fortbildungen auf Rohrblattinstrumenten und zur Musik des Mittelalters. 1999 Gründung des Mittelalterensembles „Wolkenstayn“. Gastmusiker u.a. bei „MiniMusik München“, „Schandmaul“.
www.wolkenstayn.de

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Von der Liebe und der zur Musik am dänischen Hof
Blockflötenkurs mit Musik um 1600
Leitung: Meike Herzig

Kurs Alte Musik Blockflöte: Von der Liebe und der zur Musik am dänischen Hof, Musik um 1600 John Dowland, Thomas Simpson, Heinrich Schütz, Michael Prätorius, Morgens Pederson und Johannes Schop sind nur einige der berühmten Musiker am Hof von Christian IV. Der musikliebende König macht Kopenhagen um 1600 zu einem außergewöhnlichen Ort. Er ermöglicht eine gesamteuropäische Vernetzung, dänische Musiker werden zur Ausbildung z.B. nach Italien zu Giovanni Gabrieli geschickt, es findet ein reger Austausch statt und nicht nur die gute Bezahlung lockt viele herausragende Musiker nach Dänemark!
Sie komponieren wunderbare Musik, natürlich auch über die Liebe: über glückliche Beziehungen, Hochzeitsmusiken, aber auch, und das sind ja meist die musikalisch Interessantesten, über unerfüllte, verzweifelte und unglückliche Liebe.

Kursinhalt ist neben der Entdeckung dieser Musik und dem Ensemblespiel auch die Stilistik, z.B. das Umspielen einer Melodie anhand historischer Beispiele sowie verschiedene Techniken des Blockflötenspiels je nach Stand und Wunsch der Kursteilnehmer. Es ist dabei auch Platz für kurze individuelle Unterrichtseinheiten zu speziellen Fragen oder Problemen, Stücke dafür können gern mitgebracht werden.

Etwas Notenmaterial für den Kurs wird vorher per Mail verschickt. Wer gern liest und schon vor dem Kurs in die Zeit eintauchen möchte, dem sei der Roman "Die Melodie der Stille" von Rose Tremain empfohlen.

Der Kurs richtet sich an Blockflötisten, die leichte bis mittelschwere Stücke bis zwei Vorzeichen, möglichst mit c- und f-Instrumenten, vom Blatt spielen können. Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, welche Instrumente der Blockflötenfamilie Sie spielen und mitbringen werden.

Meike Herzig, Köln, studierte Alte und Neue Musik und Blockflöte in Köln und Amsterdam, arbeitet als Musikpädagogin und Konzertmusikerin, u.a. "Bois de Cologne", "Chant des Grillons", "sYn.de". Auch an der Oper in Bonn gastiert sie oft.
www.meikeherzig.de

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Habibi (arabisch), mein Geliebter – حبيبي
Arabische Rhythmen in einem beflügelnden Klangkosmos
Leitung: Katharina Dustmann

Kurs Alte Musik Trommeln: Arabische Rhythmen in einem beflügelnden Klangkosmos, Perkussion In diesem Kurs beschäftigen wir uns mit der Klangvielfalt der arabischen Rhythmen, und werden es in einem Trommelorchester liebevoll krachen lassen!! Im besonderen Focus steht das Zusammenspiel auf verschiedenen Trommeln, welche von uns zu einem typischen kleinem Orchester zusammengefügt werden. Wir werden auch einige Schlagtechniken lernen oder vertiefen und einige Techniken neu entdecken. Mit Hilfe einer Silben-Sprache und verschiedenen Übungen können Rhythmen, leicht verstanden, aufgeschrieben und komplexe Strukturen, wie z. B. ungerade Rhythmen, spielerisch umgesetzt werden. Wir werden auch nach ganz leichten Noten spielen, haben aber gleichzeitig auch für nicht notenlesende Teilnehmende eine Lautschrift bereit.

Der Kurs richtet sich an Anfänger und Personen mit einigen Vorkenntnissen aber auch an Perkussionisten und Musiker, welche einige dieser Techniken auf andere Instrumente übertragen wollen. Einige Trommeln können als Leihinstrument zur Verfügung gestellt werden.

Katharina Dustmann, Lohmar, spezialisierte sich nach einer Ausbildung an historischen Holzblasinstrumenten auf orientalische und mittelmeerländische Perkussion, Studiotechnik und Aufnahmeleitung. Seit 1988 weltweite Konzerttätigkeit als Solistin oder in festen Ensembles u. a. bei  "Ensemble Oni Wytars", "Syn.de", "Katharco Consort", CD-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen. Mitbegründerin von "Studio Katharco", Komponistin und Aufnahmeleiterin.
www.katharinadustmann.de

Arabische Perkussion, Trommeln, Rhythmen >> anmelden


Das Ensemble Oni Wytars auf YouTube: u. a. ONI WYTARS - A. Vivaldi: Sonata La Follia

Die 17. Etappe für Alte Musik auf BURG FÜRSTENECK beginnt am Freitag, den 10. März 2017, mit dem Abendessen um 18:30 Uhr
und endet am Sonntag, den 12. März 2017, gegen 13 Uhr nach dem Mittagessen.

Die Workshops gehen jeweils über den gesamten Zeitraum. Mit der Anmeldung müssen Sie sich daher bitte für einen Kurs entscheiden. Die Angabe eines alternativen Workshops – wenn denn einer für Sie in Frage kommt – ermöglicht es, Ihnen auch dann einen Platz zu reservieren, wenn Ihre erste Wahl belegt ist oder aus irgendeinem Grund ausfallen muss.

KURSGEBÜHR: 250 - 300 € (nach Selbsteinschätzung, inkl. Ü/VP)

Ermäßigungen:
Für junge Menschen bis 26 Jahre: 150 € (~ 40%)
und für Geringverdiener mit Nachweis: 175 € (~ 30%)
Rückwirkend und für Einzelzimmerzuschläge kann keine Ermäßigung gewährt werden. Details siehe Datei "Kursgebühr" oder auf Anfrage.

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Diese Informationen gibt es auch als Flyer "Alte Musik" als Download in einer PDF-Datei Etappe für Alte Musik drucken, zum selber Ausdrucken oder per Post bestellen.

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zur Homepage des Ensembles Oni Wytars mit weiteren Informationen zur Gruppe und zu den Dozenten

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Bitte beachten Sie:

die Fortbildung zur Musik des Mittelalters – Frühe Musik der Hohen Stände,
(Interessent/innen sollten sich unbedingt für den nächsten Start dieser 2-jährigen Fortbildung vormerken lassen),

die Europäische Nyckelharpa/Schlüsselfidel-Fortbildung

und die Tanzleiterausbildung, die wir in Kooperation mit der Landesarbeitsgemeinschaft Tanz Hessen anbieten.

Fürstenecker Etappe für Alte Musik und Frühe Musik